Pilot werden mit Erfolg. Ihre Flugschule für die Privatpilotenausbildung in Berlin-Brandenburg: PPL JAR-FCL (Int.), PPL N (National), Charter, Sprechfunkzeugnisse, Classratings. Individuelle, lernpsychologische Betreuung, auch im Einzelunterricht.
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Neue Privatschule will Schulabgängern vermitteln, was Betriebe fordern: Allgemeinbildung und Sozialkompetenz

Tagesspiegel vom 09.12.2001


Tatjana Teetz telefoniert, sucht im Computer nach Abfahrtszeiten, stellt Tickets aus, gibt den Kunden Reisekataloge mit. Erst seit drei Monaten lernt die 17Jährige den Beruf der Reiseverkehrskauffrau. Freundlich lächelnd empfängt sie die Kunden im Tui Reisecenter am Mariendorfer Damm in Mariendorf. Ausbilderin Beatrix Jacob über die Realschulabsolventin: "Tatjana ist fleißig, engagiert und lernbereit".
Lobeshymnen dieser Art sind selten. Die meisten Unternehmer in Deutschland sind alles andere als zufrieden mit ihren Schützlingen. "Unselbstständig" und "unmotiviert" sind eher die Vokabeln, die ihnen im Zusammenhang mit Ausbildungsplatz-Bewerbern einfallen. Nicht erst der Schulleistungstest PISA förderte zu Tage, dass die Gesamtleistung deutscher Schüler im internationalen Vergleich schlecht ausfällt. Bereits 1999 zeigten sich erschütternde Ergebnisse bei einer Befragung des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln (IW). Ober 800 ausbildende Unternehmen aller Branchen wurden zu Qualifikationen von Lehrstellenbewerbern befragt. Danach schaffen es im Urteil der Personalchefs nicht einmal 15 Prozent aller Abiturienten, im Rechnen gute oder sehr gute Ergebnisse zu erzielen. Nur jeder Vierte kann auch nur halbwegs fehlerfrei einen Aufsatz zu Papier bringen. Noch schlimmer bei den Hauptschülern: Die Hälfte erntet in Rechtschreibung und Rechnen die vernichtende Beurteilung "nicht ausreichend".
Noch wichtiger als Schulbildung ist den Unternehmen die Sozialkompetenz ihrer künftigen Mitarbeiter. Doch sie werden von ihren Bewerbern immer wieder enttäuscht: bei der Einstellung zur Arbeit, beim selbstständigen Lernen und beim Verantwortungsbewusstsein. Um im internationalen Wettbewerb den Anschluss nicht endgültig zu verlieren, fordern die Unternehmen bessere Allgemeinbildung und mehr Praxisbezug im Unterricht.
Das ist genau das, was sich Friedrich Pongratz vorgenommen hat. Am eigenen Leib hat er erfahren, wie lebens- und praxisfern Schule sein kann: "Ich hatte wenige gute und viele schlechte Lehrer. Eigentlich haben alle nicht die Aufgaben erfüllt, die ich von Pädagogen erwarte, nämlich ihre Schüler zu begleiten, sie ins Leben zu führen", resümiert der 54-Jährige.
Pongratz gründete eine neue Schule, die seinen Vorstellungen von optimaler Bildung entsprechen soll: Neben allgemeinbildendem und fachbezogenem Unterricht will der diplomierte Psychologe und Soziologe seinen Schülern an der Albert-Einstein-Oberschule in Charlottenburg ab Februar 2002 ein breites Bildungs-Spektrum bieten, aus dem sie je nach individueller Neigung eine Auswahl treffen können.

Dieses "extracurriculare" Angebot umfasst beispielsweise Management, Existenz- und Unternehmensaufbau. Der Schulleiter, der auch Pilot und Sachverständiger des Luftfahrtbundesamtes für Flugpädagogik und -psychologie ist, möchte seine Schützlinge in der zweijährigen Schulzeit für die internationale Marktwirtschaft fit machen. Im Angebot sind deshalb außer Fremdsprachen auch Kurse in Rhetorik, Gesprächskunst und Kommunikation. Sogar eine Pilotenlizenz kann - gegen Aufpreis - an der Schule erworben werden.
Außerdem sind Praktika im Gesundheits- und Sozialbereich sowie eine Hospitanz in einem ausländischen Unternehmen vorgesehen. Jeder Schüler soll regelmäßig lernpsychologisch, sozialpädagogisch und berufsberatend betreut werden. Pongratz will vor allem die Motivation, Teamfähigkeit und Selbstständigkeit fördern.
Freilich hat das Angebot der Fachoberschule auch seinen Preis: 460 Euro monatlich kostet die Ausbildung. "Wir haben hohe Ansprüche, die wir nur mit sehr viel Engagement umsetzen können", räumt Pongratz ein, "andererseits haben wir jetzt auch die Chance, es von der Pike auf anders zu machen".
Inwieweit sich die Ansprüche des Pädagogen tatsächlich in die Tat umsetzen lassen, hängt allerdings nicht zuletzt von seinen Schülern ab.
Denn ob die Zielgruppe, 16- bis 21jährige Realschüler sowie Hauptschüler mit abgeschlossener Berufsausbildung, genügend Interesse für das Lehrangebot aufbringt, wird sich erst anhand der Anmeldungen zum Schulbeginn herausstellen. Das Konkurrenz-Angebot ist groß: Das Berliner Landesschulamt zählte bereits in diesem Jahr 42 private berufsbildende Einrichtungen in der Stadt.
Claudio Haase, Inhaber des Mariendorfer Tui Reisecenters, hält das Bildungsangebot der neuen Privatschule für sinnvoll, macht aber eine wesentliche Einschränkung: "Sicherlich wäre es schön, wenn unsere Lehrlinge Fächer wie Kommunikation und Rhetorik an der Schule gehabt hätten. Aber die Dinge, die im Betrieb wirklich relevant sind, die kann man nicht erlernen, die liegen in der Person und im sozialen Umfeld begründet. Da sind Eltern und Freunde wichtiger als die Schule."
Aufgrund seiner schlechten Erfahrungen mit Hauptschülern bildet Haase nur noch Abiturienten und Realschüler aus: "Da hat man eher die Gewähr, dass das soziale Umfeld stimmt, wie zum Beispiel bei unserem Azubi Tatjana".

 

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