Pilot werden mit Erfolg. Ihre Flugschule für die Privatpilotenausbildung in Berlin-Brandenburg: PPL JAR-FCL (Int.), PPL N (National), Charter, Sprechfunkzeugnisse, Classratings. Individuelle, lernpsychologische Betreuung, auch im Einzelunterricht.
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... und das schreibt die Presse über uns

"Die Lehrer sind hier einfach menschlich"
An der Albert-Einstein-Fachoberschule bringt der Chef den Schülern das Fliegen bei

Die Welt / Berliner Morgenpost vom 05.01.2004

Von Christa Beckmann

Die Lehrer sind hier einfach menschlich Der Werbeprospekt verspricht eine "Schule mit kick, drive and fly". Und das ist durchaus wörtlich gemeint. Wer an der Albert-Einstein-Fachoberschule der Akademie für Internationale Bildung zwei Jahre lang für seine Fachhochschulreife lernt, kann - ganz nebenbei - auch noch seinen Pilotenschein machen. Die Charlottenburger Einrichtung ist Berlins erste private Lehranstalt mit eigener Flugschule. Unterricht gibt's beim Chef persönlich: Schulleiter Friedrich Pongratz ist Pilot, Fluglehrer und Sachverständiger des Luftfahrtbundesamtes.

Das Motiv, eine Schule zu eröffnen, hat mit seiner Flugleidenschaft allerdings wenig zu tun. "Mir hat meine Schulzeit gestunken", bekennt der 56-Jährige. Seine Jahre an bayerischen Schulen hat Friedrich Pongratz als Zeit der Angst und des Drucks in Erinnerung. Gefühle, die vielen Schülern nur allzu vertraut sind. "Schule, wie wir sie kennen, bricht viele Kinder in ihrer Persönlichkeit", sagt der Diplom-Psychologe und -Soziologe. Er will deshalb zeigen, dass es auch anders geht. Mit einer Schule, "die Lust aufs Lernen macht, Freude an der Leistung bringt und den Schülern nicht nur Wissen vermittelt, sondern sie auch in ihrer Gesamtpersönlichkeit entwickelt". Neben dem Pflichtstoff gibt es unter anderem Kurse in Gesprächsführung, mentalem Training, Management, Existenz- und Unternehmensaufbau. Jeder Schüler wählt sich seinen persönlichen Mentor aus der Lehrerschaft, der jederzeit ansprechbar ist und ihn beim Lernen und bei der beruflichen Orientierung berät. Viele der Pädagogen kennen sich in der Arbeitswelt bestens aus. Unter den Kollegen sind ein ehemaliger Siemens-Manager, eine Psychotherapeutin, ein Ex-Schulleiter, ein gelernter Krankenpfleger und sogar ein Landtagsabgeordneter. Schulleiter Pongratz bevorzugt Personal, dass über den Tellerrand der typischen Pädagogenkarriere "Schule - Uni - Schule" hinaus gesehen hat: "Ich finde es unmöglich, dass Arbeitslehre an vielen Schulen von Lehrern unterrichtet wird, die die Wirtschaftswelt gar nicht kennen."

Wer an der Albert-Einstein-Oberschule lehrt, muss außerdem Fehler zugeben können und sich vor den Schülern verantworten, wenn die nur Bahnhof verstehen oder sich ungerecht benotet fühlen. Bei Problemen lädt der Schulleiter Lehrkraft, Schüler und Eltern schon mal zum Gespräch am runden Tisch.

Das besondere Schulklima kommt bei den Jugendlichen gut an. "Die Lehrer hier setzen viel mehr Vertrauen in uns", sagt 12-Klässlerin Marcella Dalis. In der staatlichen Schule, in der sie vorher war, habe sie oft unter Prüfungsangst gelitten und sich ungerecht behandelt gefühlt. "Ich hab auch keinen richtigen Draht zu den Lehrern gefunden." Das sei jetzt anders. "Die Lehrer hier sind einfach menschlich", bestätigen ihre Mitschüler Patrick Lindstädt und Karolina Lampka. "Im Unterricht geht es mehr ums Begreifen und weniger ums Pauken. Wir diskutieren viel über ein Thema, da lernt man, ohne es richtig zu merken."

Die Schule, die im August 2002 ihre Türen geöffnet hat, zählt mittlerweile 54 Schüler und zwei Klassen. Trotz des stolzen Preises von 460 Euro pro Monat ist die Nachfrage riesig. "Wir hatten dieses Jahr mehr als 600 Bewerbungen", rechnet Pongratz. Zusätzlichen Anreiz bietet der besondere Abschluss: Obwohl die Schule im Fachbereich Sozialwesen ausbildet, haben die Schüler mit dem dort erworbenen Abitur die Eintrittskarte zu allen Fachhochschulstudiengängen in der Tasche. Schulleiter Pongratz trägt sich schon mit Expansionsplänen. Ab August wird der Fachbereich Wirtschaft dazu kommen und die Genehmigung für Technik liegt auch vor. "Aber das werden wir erst 2005 anbieten", sagt der Leiter. Schritt für Schritt voran statt Senkrechtstart, lautet seine Devise. In diesem Fall bleibt Pilot Pongratz lieber auf dem Boden.

 

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